Platz 1: W6 N 1615 Nutzstich-Nähmaschine im Testbericht

W6 N 1615 Die N 1615 aus dem Hause W6 verfügt über 15 Nähprogramme, dazu gehören beispielsweise Gerad- und Zickzackstich, elastischer Blindstich sowie Dessousstich. Zudem kann durch die integrierte 4-Schritt-Knopflochautomatik ein einfaches Knopflochnähen in unterschiedlichen Größen erfolgen, was das Modell im Nähmaschinen Test zum Testsieg verhilft.

Bei der Verarbeitung dickerer Stoffe hilft der 2-stufige Lüfterhebel dabei, ein Verheddern oder Stocken zu vermeiden. Neben der stufenlosen Stichlängenverstellung (bis 4 mm), verfügt die N 1615 über einen Overlockstich, ein Feature, das gewöhnlich nur höherpreisigen Modellen vorbehalten ist. Daneben verfügt die Maschine über eine Schnelleinfädelung mit Abbildungen auf der Seite.

Der integrierte Freiarm-Anschiebetisch ist abnehmbar. Des Weiteren verfügt die Maschine über eine 10-jährige Garantie und ein umfassendes Zubehörsortiment.

Vorteile

  • Bestens geeignet für Einsteiger
  • Sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis
  • Ordentliche Ausstattung
  • Einfache Bedienung
  • Hoher Funktionsumfang in dieser Preisklasse

Nachteile

  • Kein Unterfaden-Sichtfenster

Platz 2: Singer Mercury 8280

Singer Mercury 8280 Naehmaschinen TestDie Singer Mercury 8280 verfügt über zahlreiche Programme und Sticharten und ist auf eine Bedienung durch Näh-Anfänger auslegt. Durch Zusatzfunktionen wie dem schlanken Freiarm und der variablen Stichlänge ist ein ordentlicher Funktionsumfang gegeben. Neben Gerad-, Zickzack- und Muschelkantenstich können auch elastische Blindstiche sowie ein Dekostich angewendet werden (zum Vergleich empfiehlt sich der Nähmaschinen Test)

Funktionen wie eine Rückwärtsnähtaste, ein Fadenabschneider sowie ein CB-Greifersystem bringt die Mercury 8280 ebenfalls mit. Daneben werden diverse Nähfüße, Schraubendreher, Pinsel, Öl, Nadeln, Kantenlineal, Garnrollenhalter und Unterfadenspulen mitgeliefert.

Vorteile

  • Sinnvoll ausgestattet
  • Preisgünstiges Einsteigermodell
  • Angemessener Funktionsumfang
  • Einfache Handhabung

Nachteile

  • für Profis eher ungeeignet

Platz 3: W6 N 1235/61 Nutzstich-Nähmaschine

W6 N 1235-61 Nutzstich-NähmaschineAusgestattet ist die N1235/61 aus der Wertarbeit-Serie mit 23 Nähprogrammen. Neben den klassischen Gerad-, und Zickzackstichen sind auch Rauten-, Überwendlings, Feder- und Overlockstich vorhanden. Der Hersteller W6 verspricht optimale Nähergebnisse durch perfekte Nahtbilder. Diese werden durch Features wie beispielsweise dem integrierten Nadeleinfädler, einem Spuler zum Aufspulen des Unterfaden sowie der Rückwärts-Schnelltaste unterstützt. Dank des Overlockstichs lässt sich in einem Arbeitsgang Ketteln und Nähen.

Eine Stichplatte mit eingefrästen Abstandslinien sorgt für präzises Arbeiten und mithilfe des zweistufigen Lüfterhebels funktioniert dies auch mit dicken Stoffen.

Nähfüße lassen sich bei der W6 N1235/61 unkompliziert austauschen, dafür sorgt der mitgelieferte Ansteck-Nähfußhalter.

Abschließend sind das umfangreiche Zubehörset sowie die ausführliche Betriebsanleitung zu nennen.

Vorteile

  • Großer Funktionsumfang
  • Auch für anspruchsvolle Projekte geeignet
  • Hohe Verarbeitungsqualität
  • Hervorragendes Stichbild
  • Gutes Preis-/ Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Umständlicher Lampenwechsel

Platz 4: Singer 2250 Tradition

Singer 2250 TraditionDie Singer 2250 Tradition ist mit insgesamt 19 Nähprogrammen ausgestattet. Darunter finden sich 6 Nutzstiche (Gerad-, Zickzack-, Elastik-, Blind-, elast. Blind- und Muschelkantstich) sowie 3 Dekostiche zum Verzieren von Textilien und Accessoires. Um zwischen den Programmen wechseln zu können, befindet sich an der Seite der Maschine ein Drehrad mit aufgedruckten Abbildungen.

Mit der Knopflochautomatik ist das Herstellen von Knopflöchern auch für Einsteiger möglich. Dabei lassen sich sowohl Stichlänge als auch Stichbreite flexibel anpassen, um verschiedene Materialien verarbeiten zu können.

Zum Lieferumfang gehören ein Universalnähfuß, ein Reißverschlussfuß, ein Knopfannähfuß sowie alles, was für den Gebrauch und die Wartung der Singer 2250 Tradition erforderlich. Im großen Nähmaschinen Test gibt es dafür den 4. Platz.

Vorteile

  • Solide Verarbeitungsqualität
  • Einfache Bedienung
  • Reibungsloser Stofftransport
  • Gutes Preis-/ Leistungsverhältnis

Nachteile

  • Anleitung muss aus dem Internet heruntergeladen werden

Platz 5: W6 N 1800 – Einsteiger-Nähmaschine

W6 N 1800 einsteiger naehmaschinenDie W6 N 1800 verfügt über 15 Nähprogramme und beherrscht neben den Standardstichen auch den Federstich, welcher Abketteln und Nähen in nur einem Arbeitsgang ermöglicht. Dazu kommt eine 4-Schritt-Knopflochautomatik für gleichmäßige Knopflöcher, die für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet ist.

Weitere Features sind der Spuler zum Aufspulen des Unterfadens, die Möglichkeit mit der Zwillingsnadel zu nähen sowie zwei verschiedene Nadelpositionen, um Reißverschlüsse einzunähen.

Features wie eine Schnelleinfädelung, einer Metallstichplatte mit eingefrästen Abstandslinien und einem abnehmbaren Freiarm-Anschiebetisch sind ebenfalls vorhanden. Somit lassen sich auch größere Textilien wie Rämel und Hosenbeine bearbeiten.

Zum mitgelieferten Zubehör gehören unter anderem ein Zickzack-Nähfuß, ein Reißverschluss-Fuß, ein Blindstichfuß, Ersatz-Kunststoffspulen und ein Nadelsortiment.

Vorteile

  • Sehr gutes Preis-/ Leistungsverhältnis
  • Hervorragende Garantieregelung
  • Sinnvolle Ausstattung
  • Solide Verarbeitungsqualität

Nachteile

  • lautes Betriebsgeräusch
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Für manche Nähmaschinen (nicht für alle!) gibt es einen Versatzrahmen. Versatzrahmen – oft auch Mega-Hoop, Jumbo-Hoop oder Giga-Hoop genannt sorgen dafür, dass man ohne Umspannen (des Stoffs im Rahmen) Stickmuster sticken kann, die größer sind als der Stickbereich der Nähmaschine. Meine Maschine z.B. hat einen Stickbereich von 14,5 x 25,5 cm. Trotzdem gibt es für meine Maschine einen Riesen-Rahmen, der viel größer ist, nämlich 15 x 40 cm.

naehen-tipps

  • Oben quer: der Riesen-Rahmen 15cm x 40 cm
  • unten links: der Kleine 10 cm x 13 cm, unten rechts: der Große: 14.5 cm x 25 cm

Diesen Riesen-Rahmen kann meine Nähmaschine nicht “in einem Happs” aussticken, sondern sie teilt sich die Arbeit auf in mehrere Abschnitte. Erst stickt sie z.B. den linken Bereich, dann den mittleren und dann den rechten.

Damit das funktioniert, hat der Riesen-Rahmen drei mögliche Positionen, in denen er montiert sein kann. In der Mitte, links und rechts. Bei manchen Rahmen kann man den Rahmen in der Halterung verschieben, bei anderen muss man den Rahmen aus der Halterung an der Maschine nehmen und neu in einer anderen Position einhängen.

Da der Rahmen an der Maschine versetzt wird (nach links, in die Mitte und nach rechts) wird er oft Versatzrahmen genannt. Beim Sticken mit dem Versatzrahmen braucht man viel Platz rund um die Nähmaschine. Dafür kann man dann auch wie im Beispiel oben einen Zugluftdackel mit gut 80cm Breite in einem Zug besticken.

Es gibt zwei Arten von Versatzrahmen:

Es gibt Versatzrahmen, bei denen die Nähmaschine das Aufteilen des Stickmusters übernimmt. Meine Bernina Artista 640 z.B. ist so eine Maschine.

Ich lade mir die oder das Stickmuster in den Versatzrahmen und sticke es. Sonst nichts. Meine Nähmaschine rechnet selbständig um, welche Teile des Stickmusters wann und in welcher Position gestickt werden.

Es gibt aber auch Maschinen, die das nicht tun. Der kleine Brother Jumbo-Rahmen (100×172 mmm) z.B. ist so ein Fall. Wenn Sie mit ihm arbeiten, müssen Sie  das Stickmuster teilen. Bevor Sie mit diesem Rahmen sticken können, müssen Sie (zum Beispiel mit der Sticksoftware Embird Basic) das Stickmuster aufteilen in mehrere Teile.

Lange Rede kurzer Sinn:

Mit einem Versatzrahmen können Sie größer sticken als Ihr Stickbereich es zunächst zulässt.

Dafür müssen Sie einen zusätzlichen, meist nicht gerade preisgünstigen Rahmen kaufen und unter Umständen die Stickdateien für das Sticken in diesem Spezial-Rahmen vorbereiten.

Rechnen Sie auf jeden Fall durch, ob es nicht günstiger kommt, eine Maschine mit einem größeren Stickbereich zu kaufen als eine mit einem kleinen Stickbereich mit Versatzrahmen und Zusatzsoftware zu versehen!

Eine Übersicht darüber, für welche Nähmaschine es welchen Versatzrahmen gibt, finden Sie hier:

Sprungstiche schneiden

Stickt eine Nähmaschine zwei oder mehrere Bereiche in einer Farbe, dann springt sie von einem Bereich zum nächsten und zieht dabei den Faden mit.

Bei diesem Monster hier z.B. stickt die Maschine viele orange Flecken auf die Haut des Monsters. Von einem Fleck zum nächsten springt die Maschine und spannt einen Faden vom ersten zum zweiten Fleck – sie stickt einen

Hoop-Projekt:

Es gibt Maschinen, bei denen Sie diesen Sprungstich mit der Hand und einer Schere wegschneiden müssen und Maschinen, die Ihnen diese Arbeit abnehmen.

Maschinen, die Sprungstiche automatisch schneiden, sind i.d.R. teurer als solche, die das nicht tun.  Das Stickbild von Stickmotiven, bei denen die Sprungstiche von der Maschine geschnitten wurden, ist oft etwas sauberer.

Geschwindigkeit

Manche Maschinen sticken schneller als andere.

Wie wichtig ist Ihnen die Stick-Geschwindigkeit Ihrer Maschine?

Display, Bedienung

Manche Maschinen haben ein farbiges Display, andere eines in schwarz-weiß.

Auf einem farbigen Display sehen Sie Ihre Stickdateien natürlich farbig, auf einem schwarz-weißen schwarz-weiß. Farb-Displays sind meist teurer als Schwarz-Weiß-Displays.

Horizontale oder vertikale Spule

Spulen in Nähmaschinen können „liegen“ oder „stehen“.  Der Zugriff auf liegende Spulen erfolgt meist von oben – der Rahmen muss aus der Maschine genommen werden, wenn Sie die Unterfadenspule während des Stickens tauschen müssen.

Der Zugriff auf stehende Spulen erfolgt meist von vorne – der Rahmen kann i.d.R. in der Maschine bleiben, wenn Sie die Unterfadenspule während des Stickens tauschen müssen.

Spielt dieser Tatbestand eine Rolle bei der Auswahl Ihrer Nähmaschine?

Fadeneinfädler

Manche Nähmaschinen fädeln den Oberfaden ganz automatisch ein, manche haben einen mechanischen Fadeneinfädler (da müssen Sie z.B. einen Hebel bewegen, um den Faden einzufädeln), manche Maschinen haben keine Vorrichtung, die Ihnen beim Einfädeln hilft.

Maschinen mit automatischem Einfädler sind oft teurer als Maschinen mit mechanischem Einfädler.

Spielt dieser Tatbestand eine Rolle bei der Auswahl Ihrer Nähmaschine?

Fadensensor oben, unten oder beides Ein Fadensensor passt auf, ob Ihrer Maschine der Faden ausgeht und warnt Sie, kurz bevor es soweit ist.

Es gibt Maschinen ohne „Fadenwächter“, welche mit Fadenwächter für den Oberfaden und Maschinen, bei denen der Fadenwächter auf Ober- und Unterfaden aufpasst.

Hat Ihre Maschine keinen Fadenwächter, „stickt“ sie weiter, auch wenn kein Faden mehr auf der Spule ist. Sie müssen dann selbst aufpassen, dass das nicht passiert.

Spielt dieser Tatbestand eine Rolle bei der Auswahl Ihrer Nähmaschine?

Nähen

Wenn Sie sich für eine kombinierte Näh- und Nähmaschine entschieden haben, dann sollten Sie Ihre Anforderungen an die Nähmaschine ebenfalls sorgfältig ermitteln.

Darauf, was Ihre Näh maschine könnten sollte, gehe ich in diesem Dokument nicht näher ein!  Bitte machen Sie sich schlau, was Ihre Nähmaschine können sollte!

Wie’s jetzt weitergeht

Jetzt haben Sie Ihre Anforderungen an eine Nähmaschine konkretisiert.

Woher wissen Sie jetzt aber, welches Modell von welchem Hersteller welche Eigenschaften hat, welche Ihrer Anforderungen abdeckt?

Eine Möglichkeit ist es, Ihren Händler zu fragen – gehen Sie hin und fragen Sie konkret: „Ich suche eine Maschine, die das und das und das kann…“

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Hersteller-Webseiten und –prospekte durchzuforsten und sich selbst einen Marktüberblick zu verschaffen.

In dieser Reihe stelle ich nach und nach alle aktuellen Modelle mit ihren wichtigsten Eigenschaften tabellarisch dar.

Entscheidung

Wenn Sie mögen, können Sie jetzt Ihre persönlichen Anforderungen in eine Tabelle dieser Art übertragen:

Tragen Sie dann alle für Sie in Frage kommenden Maschinen in die 1 Spalte ein.

Kreuzen Sie an, welche Maschine jeweils welche Ihrer Anforderungen erfüllt.

Wenn alles ausgefüllt ist, sehen Sie, welche Maschinen in der ganz engen Auswahl stehen.

Schauen Sie sich die nun bei einem guten Händler an und entscheiden Sie dann.

Sticksoftware

Eine Sticksoftware ist eine Software, die auf Ihrem Rechner installiert wird und die Ihnen hilft, Ihre vorhandenen (gekauften und(oder Freebie-)Stickdateien zu bearbeiten und zu verwalten und mit der es möglich ist, Stickdateien selbst zu erstellen.

Viele Nähmaschinen-Hersteller bieten zusätzlich zu ihren Maschinen auch eine Sticksoftware an.

Braucht man Sticksoftware, um mit der Maschine zu sticken?

Nein. Sie können Stickdateien, die Sie aus dem Internet heruntergeladen (gekauft oder als Freebies) sticken, ohne eine Sticksoftware zu nutzen.

Wenn Sie allerdings selbst Stickdateien erstellen (=digitalisieren) möchten, dann benötigen Sie dazu eine Sticksoftware.

Wenn Sie „nur“ gekaufte Stickdateien nutzen, kann Ihnen eine Sticksoftware helfen. Zum Beispiel beim Verkleinern oder Vergrößern von Stickmotiven oder beim Kombinieren von mehreren Motiven in einem Rahmen. Oder beim Teilen für einen Versatzrahmen. Oder beim Ergänzen von Stickmotiven mit Namen oder Texten.

Es geht aber auch gut ohne Sticksoftware, solange Sie selbst keine Stickdateien erstellen (=digitalisieren) möchten.

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Jede Nähmaschine hat einen so genannten Stickbereich. Der Stickbereich ist die Fläche, die eine Maschine „auf einmal“ (= in einem „Happs“) sticken kann.

ueberlegung-stickbereich

Maschinen mit einem 10 x 10 Zentimeter großen Stickbereich können also Motive in der Größe bis maximal 10 x 10 Zentimeter in einem Arbeitsgang sticken. Hier mal der Vergleich eines 10×10 cm Stickbereichs im Vergleich zu einem 13×18 cm Stickbereich – wenn Sie diese Seite auf Din A4 Papier ausdrucken, sind alle Größen original. Hier sehen Sie eine 13×18 cm großen Stickbereich in grün und einen 10×10 cm großen Stickbereich in blau im direkten Vergleich:

Zeichnen Sie sich im Zweifelsfall verschiedene in Frage kommende Stickbereiche mit Filzstift in Originalgröße auf ein Stück Zeitungspapier – so erhalten Sie einen guten Eindruck! Günstige Nähmaschinen haben i.d.R. kleine Stickbereiche, teurere Nähmaschinen haben i.d.R. größere Stickbereiche.

Schauen Sie sich die Stickmuster an, die Sie gerne sticken möchten – manche Serien sind nur für den großen Rahmen/Stickbereich erhältlich!

Das bedeutet, dass Sie diese Motive nur sticken können, wenn Ihre Nähmaschine einen Stickbereich von mindestens 13 x 18 cm hat (es sei denn, Sie verwenden einen Versatzrahmen, aber dazu später mehr). Die Wahl des Stickbereichs ist abhängig davon, in welcher Größe Sie sticken möchten. Besticken Sie z.B. Puppenkleidung, dann reicht Ihnen ein 10×10 cm großer Rahmen wahrscheinlich aus – sticken Sie Rückenmotive auf Jacken für ausgewachsene, männliche Sportler, dann brauchen Sie wahrscheinlich einen größeren Rahmen/Stickbereich.

Bedenken Sie auch, wie sich Ihre Anforderungen in den nächsten Jahren ändern werden – besticken Sie heute ein Baby, dann genügt vielleicht ein kleiner Rahmen. Aus dem Baby wird aber ruckzuck ein Schulkind, und das möchte vielleicht lieber größere Motive? Manche Maschinen haben einen Stickbereich, der deutlich größer ist als 13 x 18. Der Stickbereich einiger Husqvarna-Modelle ist 20 x 36 cm groß. Werden Sie so groß sticken wollen? Würden Sie einen solchen Stickbereich oft nutzen? Bedenken Sie, dass größere Motive eine längere Stickzeit bedeuten.

Haben Sie Spaß daran, Ihrer Maschine länger zuzusehen oder möchten Sie schnelle Ergebnisse?

Ergebnis aus dieser Überlegung:

Stickdateien, die mir gut gefallen, möchte ich /möchte ich nicht in der „großen Serie“ für den großen Rahmen sticken.

  • Ich sticke überwiegend kleine Motive, mir genügt ein 10×10 cm Rahmen.
  • Ich stickte überwiegend große Motive – ich möchte einen größeren Rahmen.
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Grundsätzlich gilt folgende Faustregel für aktuelle Modelle:

Grundsätzlich macht die Überlegung Sinn, sich eine Maschine zuzulegen, deren Format weit verbreitet ist.

Andererseits können Sie mit spezieller Software Stickdateien von einem in ein anderes Format umwandeln. Software, die das kann, ist manchmal

  1. kostenpflichtig (Embird), aber auch (mit geringerem Funktionsumfang)
  2. kostenlos erhältlich (Pulse Ambassador, Stitch Era Universal)).

Eine Ausnahme dabei bildet das art-Format von Bernina, das nur mit Software von Bernina erzeugt werden kann. Alle aktuellen Maschinen von Bernina aber können außer art noch mindestens ein weiteres Format (meist exp) lesen. Bei den älteren Modellen sieht das anders aus! Mehr Informationen zum Thema

Was bedeutet das nun alles für Ihre Entscheidung?

Mit den gängigen Formaten (pes, jef, vip, hus) können Sie eigentlich nichts falsch machen. Dateien im Format .art, exp, vp3, jef+ und xxx sind u.U. nicht überall erhältlich.

Schauen Sie doch einfach mal im Internet bei Ihrem Lieblings-Stickdatei-Shop vorbei und stellen Sie fest, welche Formate Sie dort bekommen!

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Stickmaschinen gibt es als reine Nähmaschine – diese Maschinen können „nur“ sticken und nicht nähen – und als kombinierte Stick-Nähmaschinen, die beides können.

naehmaschinen-einfach

Die Entscheidung, für welche Art von Nähmaschine Sie sich entscheiden, hängt u.a. von der Platzsituation ab.

  • Haben Sie Platz für eine weitere Maschine?
  • Geben Sie sowieso eine Maschine weg, wenn die Neue einzieht?
  • Möchten Sie Platz sparen und zwei Maschinen in einer haben?
  • Haben Sie viel Platz und können mehrere Maschinen nebeneinander stellen?
  • Haben Sie bei Ihren Überlegungen Ihre anderen (auch zukünftigen…)
  • Maschinen nicht vergessen – was ist mit Ihrer Overlock-, Coverlock- oder Filzmaschine…?

Wie sieht das bei Ihnen aus?

Ergebnis aus dieser Überlegung:

Meine Nähmaschine soll eine reine Nähmaschine/eine kombinierte Näh-und Nähmaschine werden.  Bitte streichen Sie die Option, die nicht zutrifft.

USB-Stick, USB-Kabel oder dauerhafte Verbindung mit Ihrem Rechner?

Manche Nähmaschinen benötigen während des Stickens eine permanente (immerwährende= wenn Sie sticken, muss die Maschine mit dem Rechner verbunden sein) Verbindung zu einem Rechner (Singer Futura, Bernina Aurora, …).

Wenn Sie eine solche Maschine kaufen, dann muss ein Rechner neben Ihrer Maschine Platz haben. Immer. Hat neben Ihrer Maschine ein Rechner Platz?

Ergebnis aus dieser Überlegung:

  • Neben meiner Nähmaschine hat ein Rechner Platz/keinen Platz.
  • Meine Nähmaschine darf/darf nicht immer mit einem Rechner verbunden sein müssen.
  • Bitte streichen Sie die Option, die nicht zutrifft.

Wie kommen die Stickdateien nun auf Ihre Nähmaschine? Manche (aktuellen) Nähmaschinen verwenden einen USB-Stick, den Sie bequem durchs Haus tragen können, andere brauchen für die Übertragung der Stickdateien kurzzeitig eine Kabel-Verbindung mit einem Rechner und manche Maschinen bieten beides – USB-Stick und USB-Kabel.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Steht Ihre Nähmaschine weit vom Rechner entfernt? Dann sollte die Maschine einen USB-Stick lesen können. Steht Ihr Rechner sowieso neben der Maschine? Dann darf es auch ein USB-Kabel sein.

Sie wissen es noch nicht (weil Sie z.B. umziehen)? Dann sollten Sie nach einer Maschine schauen, die sowohl USB-Kabel als auch USB-Stick bietet.

Ergebnis aus dieser Überlegung:

Meine Nähmaschine soll mit einen USB-Stick/einem USB-Kabel Stickdateien übertragen können.

Wie sieht es finanziell bei Ihnen aus?

Anforderungen an Ihre Nähmaschine sind das eine, Ihre finanzielle Situation ist das andere.

Kurz und knapp gefragt: Wie viel darf sie in der Erstanschaffung kosten, Ihre Nähmaschine?

Zusammenfassung Rahmenbedingungen

In diesem ersten inhaltlichen Kapitel haben Sie (vor-)entschieden, ob Ihre Nähmaschine eine reine Stick- oder eine kombinierte Näh- und Nähmaschine sein soll Ihre Maschine einen USB-Stick, ein USB-Kabel oder beides haben soll

  • Wie viel Geld Sie auszugeben bereit sind.
  • Welche Funktionen dürfen es sein?

Schauen wir nun darauf, was Ihre Nähmaschine so alles können soll.

Sticken

Sticken soll sie können, klar! Das wird sie auch. Aber einige Dinge in diesem Bereich müssen Sie noch entscheiden:

Dateiformat

Jede Nähmaschine kann Stickdateien in bestimmten Dateiformaten verarbeiten.

Brother-Maschinen z.B. lesen pes-Dateien, Pfaff-Maschinen lesen vip- oder vp3-Dateien, Janome-Maschinen lesen jef-Dateien usf.

Wenn Sie Stickdateien kaufen oder Freebies herunterladen, ist es wichtig, dass sie jeweils das zu Ihrer Maschine passende Format kaufen bzw. herunterladen.

Eine pes-Datei z.B. können Sie auf einer Bernina-Maschine nicht lesen oder sticken, die mag exp- oder art-Dateien.

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Im Folgenden rede ich über Haushaltsnähmaschinen, nicht über Industrie-Nähmaschinen.

naehen

Wo ist der Unterschied?

Haushalts-Nähmaschinen sehen aus wie Nähmaschinen, nur dass sie – meist links – eine Art „Balken“ haben.

Haushaltsnähmaschinen sticken immer nur mit einer Nadel, Industrie Nähmaschinen mit mehreren Nadeln.

Die Preise für Haushaltsnähmaschinen liegen im 3- bis 4-stelligen Bereich, die für Industriemaschinen meist im 5- oder 6-stelligen Bereich.

Manche Haushaltsnähmaschinen sind reine Nähmaschinen, können also nicht nähen. Und manche sind Kombi-Maschinen, bei denen das Stickaggregat abgenommen werden kann. Diese Maschinen können dann wie eine normale Nähmaschine verwendet werden.

Vorgehensweise

Der Kauf einer Nähmaschine will gründlich überlegt sein, die Maschine soll ja möglichst perfekt zu Ihnen passen.

Die 100% perfekte Nähmaschine wird es wahrscheinlich für Sie nicht geben, wahrscheinlich werden Sie Kompromisse machen (müssen). Sie werden

vielleicht auf eine Funktion verzichten, die Ihnen nicht so wichtig ist und dafür einen günstigeren Preis bekommen. Vielleicht entscheiden Sie sich aber auch, das Modell zu kaufen, das wirklich jede Ihrer Anforderungen erfüllt und sind dann bereit, doch etwas mehr zu investieren als zunächst geplant.

Mein Haupt-Ziel ist es, abzuklären, welche Anforderungen Sie an Ihre Maschine haben.

Auf jeden Fall sollten Sie dann die Maschinen, die Sie in der engeren Wahl haben, persönlich kennenlernen – beim Fachhändler und/oder auch bei einer Stick-Freundin.

Mein Rat: Kaufen Sie keine Maschine, die Sie nicht selbst gesehen und kurz getestet haben!

Die Maschinen unterscheiden sich auch in ihrer Bedienung – da mag Ihnen eine logisch erscheinen, eine andere dagegen eher umständlich. Letztere sollten Sie dann lieber nicht kaufen…

„Umerziehen“ können Sie eine Nähmaschine nicht – wenn es zwischen Ihnen beiden nicht gleich „funkt“, dann wird sich das wahrscheinlich später auch nicht mehr entwickeln.

Ich persönlich empfehle, sich einen guten Fachhändler zu suchen und mit diesem langfristig zusammenzuarbeiten, die Maschine also auch z.B. zu ihm zur Wartung zu bringen.

Äußere Rahmenbedingungen

Manche Anforderungen, die Sie an Ihre Nähmaschine haben können, sind davon abhängig, wie es bei Ihnen zuhause ausschaut.

Haben Sie z.B. Ihre Nähmaschine im Keller stehen und Ihren Rechner im Dachgeschoß, dann sollten Sie keine Maschine kaufen, die während des

Stickens mit dem Rechner durch ein Kabel verbunden sein muss.

Sie sollten dann unbedingt darauf achten, dass Ihre Maschine einen USB Stick liest. Den können Sie bequem quer durchs Haus tragen. Alternativ könnten Sie natürlich auch ein Notebook dauerhaft im Keller postieren.

Einige Anforderungen an Ihre Nähmaschine ergeben sich aus Ihrem häuslichen Umfeld.

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